Das intensive Gletschertraining

Elena Kratter Training

Das intensive Gletschertraining

Obwohl sich der Sommer auch bei uns schon kräftig bemerkbar machte, packte ich ein letztes Mal meine sieben Sachen, um vor der schneefreien Zeit noch ein paar Schwünge auf dem Gletscher zu machen.

Auf dem Kaunertaler Gletscher arbeitete ich weiter an der Skitechnik, das bedeutet im Moment noch ein sehr grosser Kraftakt für mein linkes Bein. Doch um meinen Ski schön auf dem Schnee führen zu können, nützt mir eine starke Beinmuskulatur alleine nichts. Noch wichtiger ist die Stabilität von den Zehenspitzen bis in die Arme. Dafür brauche ich meine Rumpfmuskulatur mehr als je zuvor. Am meisten Kraft rauben mir aber die Skilifte. Da es auf den Gletschern hauptsächlich Bügellifte gibt, bedeutet das ein ständiges ausbalancieren, statt einer kurzen Entlastung auf dem Sessellift.

All diese Kleinigkeiten überlegt man sich als „Zweibeiner“ natürlich nicht, wenn man einfach schnell das andere Bein belasten kann. Auch ich bemerkte erst jetzt, dass solche Sachen energiefressender sind als das eigentliche Schneetraining. Um diesen Energieverlust rechtzeitig zu kompensieren, ist der Energieriegel mein ständiger Begleiter auf der Piste, denn ohne ihn bin ich sehr schnell unterzuckert. Diese Trainingstage bildeten ein super Schneesaisonabschluss und zeigten mir kraftmässig nochmals meinen Standpunkt auf. So kann ich jetzt Vollgas in den Sommer und mit meiner „Sixpack-Challenge“ starten…